Dein-Kfz.de
Energiesparauto
Kraftstoffkosten reduzieren ist für Sie, nach kleineren Anpassungen am Fahrzeug, ohne weiteres möglich. Es folgt eine kurze Zusammenfassung der gängigen Alternativen Treibstoffen zum herkömmlichen Benzin oder Diesel. LPG (abgekürzt für Liquified Petroleum Gas) oder auch Autogas genannt, ist mittlerweile in vielen Energiesparautos. Vielleicht sind Sie ja bereits auf Kennzeichnungen auf den Preisschildern Ihrer örtlichen Kraftstoffversorger mit dem Kürzel LPG und den im Regelfall um die Hälfte niedrigeren Preis dieses Kraftstoffs gestoßen. Zwar kostet die Umrüstung Ihres Fahrzeugs zunächst etwa zwei- bis dreitausend Euro, aber bereits nach fünfzig- bis siebzigtausend Kilometern (je nach Fahrzeugtyp und Verbrauch) hat sich diese Investition rentiert. Bei Erdgas getriebenen Energiesparautos (nachgerüstet oder Neuwagen) ist die Situation in etwa die Gleiche. BioEthanol, BioDiesel (aus Raps) und reine Pflanzenöle sind weitere, aber ungleich Aufwendigere und weniger ökonomischere Alternative Treibstoffe. Dies liegt an vergleichsweise hohen Umrüstungskosten und dem weniger niedrigeren Kraftstoffpreis.
Das Elektroauto - Weg in eine grüne Zukunft?
Im Zuge der sich verknappenden und damit teurer werdenden Treibstoffe ist das Elektroauto wieder in den Mittelpunkt der Diskussion um die individuelle Mobilität gerückt. Eine neue Erfindung ist das Elektroauto definitiv nicht, Modelle für den Kurzstrecken und Stadtverkehr sind schon länger auf dem Markt. Der Strom kommt bei diesen Modellen praktisch aus der Steckdose und wird in den Batterien des Energieautos gespeichert. Allerdings hatten und haben diese Modelle den Nachteil, dass die Reichweite sehr begrenzt ist (zwischen 100 und 200 Kilometern je Batterieladung), in puncto Geschwindigkeit keine Trophäen gesammelt (etwa 40 bis 80 Km/h) werden und auch die Ladezeit mitunter sehr lang ist. Die jetzt in der Entwicklung und zum Teil schon als Serienmodelle existierenden Energiesparautos sehen in diesen Punkten schon besser aus. Neue Techniken zur Herstellung von Speicherbatterien und die damit einhergehende Verbesserungen im Bereich Speicherkapazität, Reichweite und Geschwindigkeit, machen diese Fahrzeuge attraktiver als ihre Vorgänger. Dank Lithium-Ionen-Technologie werden Reichweiten von 200 bis 400 Kilometern möglich, bei Höchstgeschwindigkeiten von 100 km/h. In den Urlaub fährt man aber wohl weiterhin mit dem klassischen Benziner. Ein derzeit beliebtes Energiesparauto ist das CityEl. Ein dreirädriges Fahrzeug mit Elektroantrieb für eine Person, das im Sommer auch als Cabrio genutzt werden kann. Es ist das meistverkaufte Energiesparauto Europas.
Hybrid-Antrieb als Alternative?
Der Vorteil herkömmlicher Motorenarten gegenüber den elektrische Alternative Fahrzeuge, die wesentlich höhere Leistungsfähigkeit, ist gleichzeitig ihr größter Nachteil. Im Vergleich zur Leistungsfähigkeit des Motors ist der Anteil dessen, was in tatsächliche Bewegungsenergie umgesetzt wird, geringer. Man spricht dabei vom Wirkungsgrad. Das heißt ein Teil der durch die Verbrennung des Kraftstoffs gewonnenen Energie geht verloren. Genau da setzt der Hybrid-Motor an. Immer wenn im Fahrbetrieb Energie verloren zu gehen droht, wird diese nicht genutzte Energie über einen Generator in Strom umgewandelt und in einer eingebauten Batterie gespeichert. Gleichzeitig wird der Motor immer zusätzlich mit dieser gespeicherten Energie unterstützt, was unterm Strich Sprit spart. Hybrid-Fahrzeuge zeichnen sich dadurch durch einen wesentlich geringeren Kraftstoffverbrauch aus als herkömmliche Fahrzeuge und erfreuen sich deshalb zunehmender Beliebtheit.