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Informationen rund ums Auto


Dein KFZUnser Portal bietet Ihnen wertvolles Wissen rund um das Automobil. Die Informationen werden übersichtlich in mehrere Kapitel gegliedert. So finden Sie unter Technik, Hinweise zu Motorenarten, neueste Entwicklungen in der Automobilindustrie und ökonomische Aspekte beim Auto wie z. B. alternativer Treibstoff.

Da Kosten auch beim Kraftfahrzeug eine bedeutende Rolle spielen, haben wir hierzu interessante Beiträge über Barkauf, Autokredit, Auto Leasingvertrag und natürlich auch die anfallenden Fixkosten, wie KFZ Diesel Steuer, Versicherungen, Autoreparaturen oder die Kfz ummelden Kosten.

Im Servicebereich bieten wir einen Bußgeldrechner, Online Alkoholtester und eine Tankstellensuche mit dem finden Sie günstige Tankstellen und aktuelle Spritpreise in Ihrer Nähe. Zu den einzelnen Rechnern gibt es Hintergrundinformationen. Auch Informationen zur Pflege des Autos und einige Tipps zur Fahrzeugummeldung dürfen natürlich nicht fehlen.

Erfahren Sie unter der Rubrik Reisen was alles wichtig ist, vor und während der Urlaubsreise, gerade wenn man die Urlaubsreise mit dem Auto antritt.

Autofahren ist aber nicht nur ein notwendiges Übel, sondern soll auch Spaß machen und für viele ist dies auch ein Hobby. Wenn das auch auf Sie zutrifft,dann werden Sie sicher ein paar interessante Informationen unter den Stichwörtern Tuning, Autoclubs und Motorsport finden. Unter Motorsport finden Sie allgemeine Informationen Über den Sport, die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft und die DTM Termine 2012.

Erkundigen Sie sich im Kapitel Sicherheit über die Gefahren im Straßenverkehr und wie Sie z.B. bei einem Fahrsicherheitstraining viel dazu lernen können.

Auto und Technik


Ende des 19. Jahrhunderts begann die Entwicklung der Kraftfahrzeuge. Am 29.Januar 1886 erhält Karl Benz das Deutsche Reichspatent 37435 für das Fahrzeug mit Gasmotor. Das KFZ wurde ein beliebtes Fortbewegungsmittel und ist heute nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Im Laufe der Zeit entstanden unterschiedliche Motorenarten. Lange Zeit spielte der Ottomotor, also der Benziner und der Dieselmotor eine wichtige Rolle. Autofahrer die nicht täglich große Strecken fahren, sind mit einem Benziner nach wie vor besser bedient. Die kostengünstigere Anschaffung und Kfz-Steuer / Kfz-Versicherung stellen die teureren Spritpreise in den Hintergrund. Den Diesel bevorzugen Kraftfahrer, die im Jahr mehr als 20.000 km mit dem Wagen unterwegs sind. Hier macht sich der billigere Treibstoff und der geringere Verbrauch bemerkbar.

In den letzten Jahren rückt der Klimawandel immer mehr in das Bewußtsein der Menschen und der damit verbundenen Politik. So sind unsere Autobauer jetzt aufgefordert, umweltfreundliche Motorenarten und alternative Treibstoffe zu entwickeln. Die deutsche Umwelthilfe (DUH) hat sich für eine Anschaffungsprämier für Deutsche umweltfreundliche Autos (Energiesparauto) ausgesprochen. "Damit hat die Industrie einen Anreiz, optimierte Autos mit Hybridantrieb oder später, wenn es geeignete Batterien gibt, auch reine Elektroautos auf den Markt zu bringen". Die Deutsche Automobilindistrie ist damit auf den besten Weg. Autos mit Hybridantrieb werden bereits in Serie gefertigt. Die Technologie des Elektroautos muß aber noch verbessert werden.

Die heutigen Kraftfahrzeuge bieten den Nutzern viele technische Hilfsmittel wie z.B. Parksensoren, Abstandwarner und noch viele Extras. Die Technik in der Automobilindustrie bleibt nicht stehen und wird bestimmt noch viele interessante Möglichkeiten schaffen zur Fortbewegung und zur Sicherheit im Straßenverkehr.


Motorenarten


Ottomotor

Der Ottomotor wird am häufigsten als Hubkolbenmotor genutzt, ein Motorzyklus umfasst dabei entweder zwei oder vier Takte. Charakteristisch für diese Motorenarten ist die Erzeugung des Luft-Kraftstoff-Gemisches vor der Brennkammer. Die Gemischbildung erfolgt entweder über einen Vergaser, der den Lufstrom mit Kraftstoff anreichert, oder über ein Einspritzsystem, das eine Menge Kraftstoff gezielt injiziert, die auf das aktuelle Luftvolumen abgestimmt ist. Die Zündung des Gemisches erfolgt fremdgesteuert durch eine Zündkerze, die einen Funken erzeugt, sobald das Gemisch den erforderlichen Kompressionsgrad erreicht hat. Die Leistungsabgabe des Motors wird durch die quantitative Kontrolle der Gemischmenge über eine Drosselklappe im Luftkanal realisiert. Der Ottomotor zeichnet sich durch ein geringes Leistungsgewicht aus und bietet einen im Vergleich zum Dieselmotor größeren nutzbaren Drehzahlbereich, was besonders die motorsportlichere Nutzung begünstigt. In der Herstellung ist dieser Benzinmotor günstiger als die mit Diesel betriebene Variante, allerdings ist der Herstellungspreis des benötigten Kraftstoffes vergleichsweise höher.

Dieselmotor

Im Gegensatz zum Ottomotor erfolgt die Gemischbildung beim Dieselmotor erst in der Brennkammer selbst. Wenn die angesaugte Luft ihre maximale Verdichtung erreicht hat, und damit auch die höchste Temperatur, wird der Kraftstoff injiziert und es erfolgt eine Selbstzündung des entstandenen Gemischs. Die abgegebene Leistung wird über die Regulierung der injizierten Kraftstoffmenge gesteuert und nicht über das Gemischvolumen. Wie der Ottomotor verfügt auch der Dieselmotor über Varianten mit zwei oder vier Motortakten und wird zumeist ebenfalls als Hubkolbenmotor gebaut. Neben der höheren Stickoxide stößt der Dieselmotor zusätzliche Partikel aus, auch als Dieselruß bezeichnet, welche allerdings durch einen Rußpartikelfilter reduziert werden können. Nicht alle Fahrzeuge verfügen werksseitig über einen solchen Filter, die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters kann aber problemlos in einer Autowerkstatt vorgenommen werden, die entsprechende Nachrüstsets oder Ersatzteile anbietet. Im Verbrauch und den Kraftstoffkosten ist der Dieselmotor überlegen, jedoch sorgen die höheren Herstellungskosten dafür, dass dieser Vorteil erst ab einer entsprechend hohen Fahrleistung von ökonomischem Interesse ist. Da die monatliche Auto Kosten sich erheblich unterscheiden können.

Wankelmotor

Ein Wankelmotor unterscheidet sich von einem Hubkolbenmotor dadurch, dass bei der Gemischzündung die entstehende Energie direkt auf eine Drehbewegung einwirken kann, ohne dass die Umlenkung über einen Hubvorgang notwendig ist. Dies wird durch einen Rotationskolben erreicht, der innerhalb einer einzigen Umdrehung für die Steuerung aller Gaswechselvorgänge zuständig ist. Durch diese Bauform besitzt der Wankelmotor nur wenige bewegliche Teile, die sich überdies alle um ihren eigenen Schwerpunkt drehen, was eine nahezu vollständige Auswuchtung ermöglicht. Das von dieser Motorenart erzeugte Drehmoment ist durch die längere Taktdauer gleichförmiger als bei einem vergleichbaren Hubkolbenmotor. Nachteilig wirkt sich aus, dass der Kraftstoffverbrauch sich auf einem Niveau befindet, das deutlich über dem eines herkömmlichen Hubkolbenmotors liegt. In Zukunft könnte man diese Motorenarten dennoch öfter in einem Autohaus antreffen, weil sich der Wankelmotor besser für den Betrieb mit Wasserstoff eignet, da die Bereiche für den Einlass und die Abfuhr des Gasgemisches räumlich voneinander getrennt angeordnet sind. Beim Autohersteller Mazda haben die Modelle RX-5 und RX-8 einen Wankelmotor als Motorenart.

Energiesparauto


Kraftstoffkosten reduzieren ist für Sie, nach kleineren Anpassungen am Fahrzeug, ohne weiteres möglich. Es folgt eine kurze Zusammenfassung der gängigen Alternativen Treibstoffen zum herkömmlichen Benzin oder Diesel. LPG (abgekürzt für Liquified Petroleum Gas) oder auch Autogas genannt, ist mittlerweile in vielen Energiesparautos. Vielleicht sind Sie ja bereits auf Kennzeichnungen auf den Preisschildern Ihrer örtlichen Kraftstoffversorger mit dem Kürzel LPG und den im Regelfall um die Hälfte niedrigeren Preis dieses Kraftstoffs gestoßen. Zwar kostet die Umrüstung Ihres Fahrzeugs zunächst etwa zwei- bis dreitausend Euro, aber bereits nach fünfzig- bis siebzigtausend Kilometern (je nach Fahrzeugtyp und Verbrauch) hat sich diese Investition rentiert. Bei Erdgas getriebenen Energiesparautos (nachgerüstet oder Neuwagen) ist die Situation in etwa die Gleiche. BioEthanol, BioDiesel (aus Raps) und reine Pflanzenöle sind weitere, aber ungleich Aufwendigere und weniger ökonomischere Alternative Treibstoffe. Dies liegt an vergleichsweise hohen Umrüstungskosten und dem weniger niedrigeren Kraftstoffpreis.

Das Elektroauto - Weg in eine grüne Zukunft?

Im Zuge der sich verknappenden und damit teurer werdenden Treibstoffe ist das Elektroauto wieder in den Mittelpunkt der Diskussion um die individuelle Mobilität gerückt. Eine neue Erfindung ist das Elektroauto definitiv nicht, Modelle für den Kurzstrecken und Stadtverkehr sind schon länger auf dem Markt. Der Strom kommt bei diesen Modellen praktisch aus der Steckdose und wird in den Batterien des Energieautos gespeichert. Allerdings hatten und haben diese Modelle den Nachteil, dass die Reichweite sehr begrenzt ist (zwischen 100 und 200 Kilometern je Batterieladung), in puncto Geschwindigkeit keine Trophäen gesammelt (etwa 40 bis 80 Km/h) werden und auch die Ladezeit mitunter sehr lang ist. Die jetzt in der Entwicklung und zum Teil schon als Serienmodelle existierenden Energiesparautos sehen in diesen Punkten schon besser aus. Neue Techniken zur Herstellung von Speicherbatterien und die damit einhergehende Verbesserungen im Bereich Speicherkapazität, Reichweite und Geschwindigkeit, machen diese Fahrzeuge attraktiver als ihre Vorgänger. Dank Lithium-Ionen-Technologie werden Reichweiten von 200 bis 400 Kilometern möglich, bei Höchstgeschwindigkeiten von 100 km/h. In den Urlaub fährt man aber wohl weiterhin mit dem klassischen Benziner. Ein derzeit beliebtes Energiesparauto ist das CityEl. Ein dreirädriges Fahrzeug mit Elektroantrieb für eine Person, das im Sommer auch als Cabrio genutzt werden kann. Es ist das meistverkaufte Energiesparauto Europas.

Hybrid-Antrieb als Alternative?

Der Vorteil herkömmlicher Motorenarten gegenüber den elektrische Alternative Fahrzeuge, die wesentlich höhere Leistungsfähigkeit, ist gleichzeitig ihr größter Nachteil. Im Vergleich zur Leistungsfähigkeit des Motors ist der Anteil dessen, was in tatsächliche Bewegungsenergie umgesetzt wird, geringer. Man spricht dabei vom Wirkungsgrad. Das heißt ein Teil der durch die Verbrennung des Kraftstoffs gewonnenen Energie geht verloren. Genau da setzt der Hybrid-Motor an. Immer wenn im Fahrbetrieb Energie verloren zu gehen droht, wird diese nicht genutzte Energie über einen Generator in Strom umgewandelt und in einer eingebauten Batterie gespeichert. Gleichzeitig wird der Motor immer zusätzlich mit dieser gespeicherten Energie unterstützt, was unterm Strich Sprit spart. Hybrid-Fahrzeuge zeichnen sich dadurch durch einen wesentlich geringeren Kraftstoffverbrauch aus als herkömmliche Fahrzeuge und erfreuen sich deshalb zunehmender Beliebtheit.